Der ganze Spaß begann im Sommer 2008 oder 2009 als "Moistcockeating Murdervagina" und sollte ein reines Goregrind-Blödelprojekt werden. Die Texte waren behindert, die Mucke ziemlich beschissen. Glücklicherweise verschwendete ich mein göttliches Talent nur an einen Song dieser Schose, sodass "Moistcockeating Murdervagina" schlussendlich, nach nur knapp 2 Monaten, in der Versenkung aller Niederhöllen verschwand.
Doch nach einiger Zeit des Beobachtens unserer ach-so-tollen Konsumgesellschaft musste ich meinen aufsteigenden Ekel in kurze, prägnante, hasserfüllte Blastbeatmucke pressen, die wie keine andere nach der D.I.Y.-Attitüde lebt: "Zengaia" war geboren.
Im Juni 20X begannen die ersten Aufnahmen zur EP "Brandneue Hassbatzen", die meine Mitmenschen nach der Veröffentlichung geradezu in Ekstase versetzte. Die Mucke war zwar immernoch beschissen, aber die Texte sprachen für sich: 5-Zeiler, die sich wie eine zynische Abnormalität gegen den Alltagsterror zur Wehr setzten - das kam, zu meiner Überraschung, im großen und ganzen ziemlich gut an, also veröffentlichte ich kurze Zeit später die EP "Unbefriedigt", die ganze 6 Minuten länger war als "Brandneue Hassbatzen" (welch Wunder!) und noch "krassere" Lyrics bereit hielt. Allerdings war ich mit dem Drumsound unzufrieden, sodass ich das Teil nie so wirklich an die große Glocke hing. Danach ging es erstmal weg vom Grind und ich wendete mich experimentelleren Gefilden zu: die Scheibe "And it will never be the same" bestach durch eine elektronische Instrumentalisierung und erstmals ausschließlich englischen Texten.
Und nun, wir schreiben schon fast das Jahr 2011, soll ein komplettes Album erscheinen, welches schon jetzt auf den Namen "Nichts, wovon die Nachwelt sprechen wird" hört. Die Songs "Unterbelichtungszeit" und " Schwarzheimzombie" wurden bereits fertig recorded - Blackmetalstaubsaugersounds treffen auf heftige Grindcorepresslufthammerstoßattacken - wenn das mal nichts wird...!
(c) Jules / 31.12.10
